Little Lies – Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

Little Lies – Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht
Megan Miranda
Penguin Verlag
Klappenbroschur
Seiten: 384
ET: 20.01.2020

Little Lies von Megan Miranda erzählt die Geschichte der ehemaligen Reporterin Leah, welche aus ihrem alten Leben in Boston fliehen und als Lehrerin mitten im Nirgendwo ein neues Leben beginnen möchte. Sie lässt alles hinter sich und zieht mit ihrer Freundin Emmy in ein Haus auf dem Land. Doch leider kann sie ihr neues Leben nicht wie gewollt genießen, denn eine Frau wird auf brutalste Weise niedergeschlagen und ihre Freundin ist auch spurlos verschwunden.

Die Suche nach Emmy entwickelt sich dabei gleichzeitig zu einer Reise in Leahs Vergangenheit, und davon sollte niemand etwas erfahren.

Der Einstieg in das Buch war für mich etwas holprig. Zu allererst wusste ich nicht wirklich, wohin mich die Geschichte und die Handlung bringen werden und die Protagonistin war mir auch nicht von Anfang an sympathisch. Mit jeder weiteren gelesenen Zeile habe ich dennoch Geschmack an den mysteriösen Hintergründen und den unzähligen Fragen der Story gefunden und konnte dem Buch insgesamt dann auch gut folgen. Die Auflösung der ganzen Ungereimtheiten, der Missverständnisse, der Heimlichkeiten und der Lügen lässt bis zum Ende auf sich warten und macht das Buch dadurch durchweg spannend. Einzelne Puzzleteile führen schlussendlich zum großen Aha-Effekt und und zeigen ein Bilde des großen Ganzen. Warum jedoch alles so lief, wie es nunmal lief wurde mir bis zum Ende nicht wirklich klar.

Leah ist als Protagonistin nicht sehr nahbar. Ihr Handlungen, Denkweisen und Taten sind für mich nicht immer nachvollziehbar. In das ganze Geflecht aus Betrug und Lügen fügt sie sich aber sehr gut ein. Durch ihren journalistischen Hintergrund stellt sie die richtigen Fragen und ist der Lösung des gesamten Rätseln näher, als die Polizei es je zu sein scheint.

Insgesamt kann der Thriller der Autorin Megan Miranda gut unterhalten. Gefesselt hat er mich jedoch nicht. Leider habe ich das Motiv hinter dem Ganzen nicht verstanden und bin daher nur Semi-befriedigt. Viele Handlungsstränge sorgen für gedacht spannende Unterhaltung, jedoch fehlt es hierbei an der notwendigen Konsequenz sich auf eine der Handlungen zu fokussieren. Trotz oder gerade aufgrund der Zusammenhänge, hätte man hier noch viel mehr ins Detail gehen können.

Alles in allem steh ich dem Buch aber positiv gegenüber. Die Idee hinter allem hat mir gefallen und der Schreibstil war spannend und sehr unterhaltsam. 

☕☕☕,5

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar.

7 Kommentare zu „Little Lies – Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

      1. Ohja und wie!! 😍😍 hab die Bücher in drei Varianten zu Hause, liebe die Filme, war schon in London in den Studios und wollte im März nach Hamburg…aber das hat sich nun leider verschoben 🤷‍♀️

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